Asteroideneinschlag : Das Ende der Dinos

Die Dinosaurier starben ziemlich sicher durch die Folgen eines Asteroideneinschlags aus – und nicht durch Klimaveränderungen infolge von Vulkanausbrüchen. Diese These wird nun durch Altersdatierungen gestützt, die Forscher um Paul Renne vom Geochronologie-Zentrum der Universität von Kalifornien in Berkeley im Fachblatt „Science“ präsentieren. Sie untersuchten kleine Glaspartikel, die durch den Einschlag eines Asteroiden nahe der heutigen Halbinsel Yucatan in Mexiko entstanden. Dank einer verbesserten Analysetechnik wurde das Alter des Einschlags sehr genau mit 66,038 Millionen Jahren bestimmt werden, bei einer Fehlertoleranz von nur 0,1 Prozent.

Das passt sehr gut zu dem Massenaussterben an der Grenze der Erdzeitalter Kreide und Paläogen, die mit 66,043 Millionen Jahren datiert ist. Der Unterschied beträgt lediglich 5000 Jahre (Fehlertoleranz 27 000 Jahre), was bei diesem sehr alten Ereignis vernachlässigt werden kann. Die Studie von Renne und Kollegen untermauert damit die Asteroiden-These. Allerdings gehen die Forscher davon aus, dass die wärmeliebenden Dinosaurier zuvor bereits durch Klimaschwankungen mit kühleren Phasen geschwächt gewesen waren. (nes/dpa)

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