Wissen : Astronauten kommen mit Hubble voran

Die Reparaturarbeiten am Weltraumteleskop „Hubble“ sind am Wochenende gut vorangekommen: Jeweils zwei Astronauten absolvierten am Freitag und Samstag mehrstündige Außeneinsätze, bei denen sie fast 600 Kilometer über der Erde neue Schwunggeräte (Gyroskope) für die Ausrichtung des Teleskops und einen neuen Spektrographen montierten.

Die Nasa-Astronauten John Grunsfeld und Drew Feustel hielten sich am Samstag sechs Stunden und 36 Minuten außerhalb der Raumfähre „Atlantis“ auf. Sie beendeten den Einsatz früher als geplant. Es war der dritte von fünf Außeneinsätzen, die bei der aktuellen Mission vorgesehen sind, um das 19 Jahre alte Weltraumteleskop aufzurüsten.

Der 50-jährige Astronom Grunsfeld und der 43-jährige Geologe Feustel reparierten auch eine Kamera des Teleskops – ein neuartiger Vorgang. Nie zuvor waren im All derartig kleinteilige Arbeiten ausgeführt worden, bei denen ein Gerät geöffnet und einzelne Teile ausgetauscht werden mussten. Insgesamt sind fünf Außeneinsätze geplant, um „Hubble“ aufzurüsten. Das Teleskop soll bis 2014 die Kenntnisse über die Entstehung von Galaxien erweitern. Seit dem Beginn der Mission sandte „Hubble“ 750 000 Aufnahmen aus dem All zur Erde. AFP

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