Autonomie für Außeruniversitäre : Freiheit auch für DAAD und die Humboldt-Stiftung

17.10.2012 00:00 Uhr

Die Unionsfraktion im Bundestag lenkt ein: Auch der DAAD und die Humboldt-Stiftung sollen vom Wissenschaftsfreiheitsgesetz profitieren. Es soll den Außeruniversitären mehr Autonomie bei Finanzen und Personal geben.

Auch für den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und die Alexander-von-Humboldt–Stiftung (AvH) soll das Wissenschaftsfreiheitsgesetz gelten. Das erklärte am Dienstag die Fraktion der CDU/CSU im Bundestag. Einen entsprechenden Änderungsantrag zu einem Gesetzentwurf der Bundesregierung werde die Fraktion am heutigen Mittwoch im Forschungsausschuss beschließen, hieß es. Durch das Wissenschaftsfreiheitsgesetz sollen die außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen mehr Eigenverantwortung bei Finanzen, Personal und Bauvorhaben erhalten. In der vergangenen Woche hatte die Wissenschaftsexpertin der Grünen, Krista Sager, kritisiert, dass DAAD und AvH im Gesetzentwurf der Regierungskoalition nicht berücksichtigt werden.

Jetzt erklärte die Unionsfraktion, beide Organisationen hätten „eine wesentliche Funktion im Wissenschaftssystem“ und gehörten in den Geltungsbereich des Gesetzes. -ry

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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