Baden ist gefährlich : Die Zahl der tödlichen Badeunfälle steigt

Bis Mitte August dieses Jahres sind 331 Menschen in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen. 22 mehr als im Vorjahr.

Sandra Lukosek
Die Badegäste sind vor dem Regen und dem Wind geflohen. Die Surfer haben die Ostsee bei diesem Herbstwetter weitgehend für sich.
Die Badegäste sind vor dem Regen und dem Wind geflohen. Die Surfer haben die Ostsee bei diesem Herbstwetter weitgehend für sich.Foto: dpa

Bis Mitte August dieses Jahres sind 331 Menschen in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft waren das 22 mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die meisten Menschen ertranken in den Sommermonaten. Am häufigsten passierten Badeunfälle an unbewachten Badestellen von Flüssen, Seen, Kanälen und Bächen.

An Nord- und Ostsee kamen in dem Zeitraum mehr Menschen ums Leben als in den vergangenen Jahren. In diesem Jahr ertranken bis Mitte August 23 Menschen - im Vorjahreszeitraum waren es nur acht. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Schwimmbädern stieg ebenfalls an: 17 Menschen ertranken bis Mitte August - sieben mehr als im gleichen Zeitraum im letzten Jahr.

Trauriger Spitzenreiter bei den Badeunfällen ist Bayern mit 63 tödlichen Unfällen am und im Wasser, gefolgt von Niedersachsen mit 47 und Nordrhein-Westfalen mit 39 Fällen.

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