Wissen : Bayerns Wirtschaft will Schulreform

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) fordert in ihrer „Agenda 2020“ mehr Geld für die Weiterentwicklung des bayerischen Bildungssystems. Die Weichen müssten hin zu mehr Bildungsqualität, mehr Bildungsbeteiligung und mehr Bildungsgerechtigkeit gestellt werden, erklärte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt am Donnerstag in München. Zusätzliche Mittel müssten in die Personalentwicklung von Kindergärten, Schulen und Hochschulen fließen, die Lehreraus- und -fortbildung müsse modernisiert werden.

Bayern stehe zwar bei der Bildung gut da. Doch noch immer verließen fünf Prozent die Schule ohne Abschluss, 12,5 Prozent brächen ihre Ausbildung endgültig ab und 28 Prozent würden ihr Studium nicht zu Ende bringen. Bis zum Jahr 2020 sollten diese Quoten halbiert sein, fordert der Verband. Tsp

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