Wissen : Berliner Sonderschule ausgezeichnet

Die Carl-von-Linné-Schule in Berlin-Lichtenberg gehört zu den fünf Schulen, die jetzt mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden sind. Das Sonderpädagogische Förderzentrum sei „in unwirtlicher Umgebung wie eine Oase für das Lernen“, lobten die Juroren. Besonders die individuelle Förderung der Schüler sei herauszuheben. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde gestern in Berlin von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) überreicht. An der Linné-Schule lernen knapp 500 Schüler, die teilweise unter schweren Krankheiten oder Behinderungen leiden. So besuchen die Schule auch Jugendliche, die an Mukoviszidose erkrankt sind oder die eine Herztransplantation hinter sich haben.

Der mit 50 000 Euro dotierte Hauptpreis ging an eine Gesamtschule aus Hildesheim. Die Robert-Bosch-Gesamtschule setze bei der Ausgestaltung als Ganztagsschule Maßstäbe, hieß es zur Begründung. Drei weitere Preise in Höhe von je 10 000 Euro gingen an die Montessori-Oberschule Potsdam, die Helene-Lange-Schule Wiesbaden und das Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach. Insgesamt hatten sich 170 Schulen um den Preis beworben, von denen dann zehn in die engere Auswahl kamen. Der Preis wurde zum zweiten Mal von der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof-Stiftung ausgeschrieben. tiw/dpa

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