Berlinwahl 2011 : Was die Parteien für die Forschung tun wollen
08.09.2011 11:00 Uhr- Etwas für die Wissenschaft tun wollen sie alle, die fünf etablierten Berliner Parteien. Doch in Streitfragen wie der Frage nach den Studiengebühren haben sie durchaus... - Foto: dpa
- Was sagen SPD,CDU, Grüne, Linke und Liberale zu der Schaffung neuer Studienplätzen und der Vergabe an Berliner Abiturienten? - Foto: Montage
- Neue Studienplätze will die SPD da schaffen, wo Fachkräfte fehlen. Gebe es mehr Plätze, könnten auch mehr Berliner studieren. Erleichtert werden soll das Studium ohne Abi. - Foto: Promo
Berlin ist eine Wissenschaftsstadt, ein Mekka für Studierende und Forscher. In den Programmen der Parteien, die am 18. September bei der Abgeordnetenhauswahl antreten, spielen Wissenschaft und Hochschulen eine große Rolle. In einer Stadt mit wenig Großindustrie sind sie ein entscheidender Standortfaktor. Tatsächlich gehören die vier Universitäten, sieben Fachhochschulen, vier Kunsthochschulen, 26 Privathochschulen und über 60 Forschungseinrichtungen zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Das wirtschaftliche Potenzial der Wissenschaft in Berlin ist noch lange nicht ausgeschöpft. Und noch immer verlassen zu viele Fachkräfte die Stadt nach ihrem Studienabschluss.
Ein Wachstumsbereich wird etwa im Zusammenspiel von Gesundheitswissenschaft und Gesundheitswirtschaft gesehen.
Was also sagen die Parteien in ihren Wahlprogrammen zum Ansturm auf die Hochschulen oder zu den schlechten Chancen der Berliner Abiturienten auf einen Studienplatz in der Stadt? Allein in den Hochschulbereich investiert Berlin jährlich rund 1,5 Milliarden Euro. Wie soll das Geld verteilt werden? Welche Lösungen bieten die Parteien für die Finanznöte der Charité an, der größten medizinischen Fakultät Europas? Klar, alle Parteien wollen bessere Studienbedingungen und eine optimale Forschungsförderung. Doch in Streitfragen wie Studiengebühren oder etwa der Einstein-Stiftung gibt es durchaus Unterschiede. Wenn sich in den Parteiprogrammen keine Aussagen finden, haben wir bei den wissenschaftspolitischen Sprechern der Parteien im Abgeordnetenhaus nachgefragt.










