Biografie : Vom Physiker zum Friedensforscher

Am 28. Juni 1912 in Kiel geboren, spiegelt sich in Carl Friedrich von Weizsäckers Leben das vergangene Jahrhundert wider.

Den Weg zur Physik wies Werner Heisenberg, den er als Jugendlicher traf. Weizsäcker studierte Physik, Astronomie und Mathematik in Berlin, Göttingen und Leipzig und promovierte 1933 als Schüler der Nobelpreisträger Heisenberg und Niels Bohr. 1936 folgte die Habilitation.

Von 1940 bis 1942 am deutschen Uranprojekt beteiligt, avancierte er später zum Warner vor der nuklearen Gefahr und wurde einer der namhaftesten Friedensforscher.

Ende der 1970er Jahre war Weizsäcker, wie kurz darauf sein Bruder Richard, als Bundespräsident im Gespräch. 1970 wurde für ihn das Starnberger Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt gegründet, das er bis zu seiner Pensionierung mit Jürgen Habermas leitete. Weizsäcker starb am 28. April 2007 in Söcking am Starnberger See. Tsp

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