Wissen : „Biologie für die Seele“

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Melancholie als Krankheit ausgewählter Menschen. Albrecht Dürer, Ludwig van Beethoven und Vincent van Gogh dürften nach heutigem Verständnis als depressiv gelten. Das Verständnis psychischer Krankheiten hat sich mittlerweile grundlegend gewandelt. Mittlerweile erscheint auch eine auf der Persönlichkeit und der genetischen Ausstattung gründende maßgeschneiderte Behandlung denkbar. Über das Thema „Biologie für die Seele – Möglichkeiten und Perspektiven der personalisierten Medizin“ diskutiert am morgigen Mittwoch Florian Holsboer, Direktor am Max-Planck- Institut für Psychiatrie in München, mit Andreas Sentker, Ressortleiter Wissen der Wochenzeitung „Die Zeit“. Holsboer ist Depressionsforscher, Anlass der Diskussion des Max-Planck-Forums Berlin ist das neue Buch Holsboers, „Biologie für die Seele“. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Auditorium Friedrichstraße, Quartier 110, Friedrichstraße 180 (4. Obergeschoss) statt. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird gebeten unter MGP-Forum@vf-holtzbrinck.de oder unter Telefon (030) 278718-19. Tsp

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