Bionik : Seepferd als Vorbild für Roboter

Quadratisch, praktisch, gut - die Grundkonstruktion von Seepferdchenschwänzen könnte Schlüssellochchirurgen nützen.

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Robust und flexibel. Die quadratische Struktur könnte auch bei Roboterarmen zweckmäßig sein.
Robust und flexibel. Die quadratische Struktur könnte auch bei Roboterarmen zweckmäßig sein.Abbildung: Oregon State University

Seepferdchen, genauer gesagt ihr Schwanz, könnten als Vorbild für flexible Arme von Robotern dienen. US-Forscher haben den Aufbau des Körperteils im Detail analysiert und wesentliche Vorteile der quadratischen Grundstruktur ausgemacht. Sie berichten davon im Fachblatt „Science“.

Widerstandsfähig gegen Angreifer

Demnach bietet der Aufbau einerseits viel Widerstand gegen mögliche Angreifer, macht den Schwanz also robust. Auf der anderen Seite sind die Segmente so geformt, dass sie rasch in ihre natürliche Lage zurückgleiten, wenn sie deformiert worden sind. „Das Prinzip könnte sehr hilfreich für robotische Anwendungen sein, die sowohl robust als auch flexibel sind“, erläutert Ross Hatton von der Universität von Oregon.

In der Knopfloch-Chirurgie einsetzbar

Er denkt dabei an laparoskopische Operationen („Knopfloch-Chirurgie“), bei denen solche Geräte um Knochen und Organe herum zum OP-Gebiet geführt werden oder an Industrie- und Rettungsroboter.

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