BLEI : Studie soll Einfluss auf Menschen klären

Werden für die Jagd bleihaltige Geschosse verwendet, können mittelbar auch Menschen geschädigt

werden. Da sich die Splitter der Munition im getroffenen Tier verteilen, könnten Teile des Wildbrets, das in Jägerfamilien oder bei anderen Konsumenten auf den Tisch kommt, Bleipartikel enthalten.

Das Schwermetall ist für Menschen giftig, vor allem bei Kindern hat es gravierende Auswirkungen: Es beeinflusst die geistige Entwicklung. Zumindest im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass Blei auch Krebserkrankungen hervorruft.

Daher ist das Metall vielerorts aus der Technik verschwunden, selbst Autoräder dürfen nicht mehr mit Bleigewichten ausgewuchtet werden.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz hat nun das Bundesinstitut für Risikobewertung beauftragt, einen möglichen

Zusammenhang zwischen bleihaltiger Munition, Wildbret und menschlicher Gesundheit zu untersuchen. Bislang liegen aber noch keine Ergebnisse vor. RHK

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