Bürger als Vogelbeobachter : „eBird“: Ein Online-Atlas der Vögel

Vogelforscher haben es schwer. Es braucht viel Geduld und Zeit, um die Tiere zu beobachten – und flugs sind sie auch schon wieder fort.

Um die Datengrundlage zu verbessern, wurden Vogelzählungen eingeführt. Mit Unterstützung vieler Freiwilliger werden dann in einem bestimmten Zeitraum die vorkommenden Vogelarten in einem festgelegten Gebiet verzeichnet.

Noch einen Schritt weiter geht „eBird“. Dabei können Freiwillige jederzeit Vogelsichtungen online melden. Am Ende, so hoffen die Macher, könnte es erstmals einen weltweiten Überblick über die meisten Vogelpopulationen geben. Und zwar in Echtzeit.

Gestartet wurde eBird 2002 an der Cornell-Universität in New York. Inzwischen gehen täglich mehrere zehntausend Meldungen ein. Zur Qualitätssicherung bieten fachkundige Helfer Trainings für Beobachter an und prüfen Daten auf Plausibilität.

Weitere Informationen unter www.ebird.org

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