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Chef des Berliner BIG : Uni Potsdam will Erwin Böttinger berufen

Die Uni Potsdam hat nach Tagesspiegel-Informationen jetzt den Weg für die Ruferteilung an den Chef der Berliner BIG, Erwin Böttinger, freigemacht. Der Senat erwartet von Böttinger eine "schnelle Entscheidung".

Tilmann Warnecke
Die Universität Potsdam im Neuen Palais.
Die Universität Potsdam im Neuen Palais.Foto: promo/Karla Fritze/UP

Der Wechsel von Erwin Böttinger, Chef des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG), an die Uni Potsdam ist offenbar einen entscheidenden Schritt weiter. Nach Tagesspiegel-Informationen hat der Akademische Senat am Mittwoch der Ruferteilung Böttingers an die Universität zugestimmt. Ob Böttinger den Ruf annimmt und tatsächlich wechselt, hängt davon ab, ob er sich mit der Uni auf die Ausstattung seiner Professur einigt. Böttinger hatte bereits angekündigt, nach einem Ruf zunächst über die Ausstattung in Potsdam verhandeln zu wollen.

Die Uni Potsdam bestätigte die Ruferteilung nicht. Man äußere sich zu Berufungsverfahren erst, wenn neue Professoren ihren Ruf angenommen haben, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Der Berliner Wissenschaftsstaatsekretär Steffen Krach, der für das Land Berlin im Aufsichtsrat des BIG sitzt, erklärte am Donnerstag: „Wenn die Universität Potsdam einen Ruf erteilt hat, erwarte ich von Herrn Böttinger eine schnelle Entscheidung.“

Dass Böttinger mit der Uni Potsdam verhandelt, hatte in der Wissenschaftsszene großes Aufsehen erregt und auch Verwerfungen zwischen dem Spitzeninstitut sowie der Charité und dem Max-Delbrück-Centrum, deren Forschung teilweise im BIG fusioniert werden soll, offenbart.

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