Wissen : CHRONIK

DIE KINDHEIT



Johann Christoph Friedrich Schiller wird am 10. 11. 1759 in Marbach geboren. Im Schiller-Jahr 2009 feiert Deutschland seinen 250. Geburtstag. Im Alter von 13 Jahren schreibt er mit „Die Christen“ und „Absalom“ die ersten Trauerspielversuche. 1773 befiehlt ihm

Herzog Karl Eugen, an die militärische Karlsschule zu gehen, wo er zunächst Jura und später, nach dem Umzug der Schule nach Stuttgart, Medizin studiert.

DIE FLUCHT

Obwohl die Militärakademie den Besitz schöngeistiger Literatur verbietet, liest Schiller Shakespeare, Rousseau und Klopstock. 1777 schreibt er die ersten Szenen der „Räuber“. Drei Jahre später wird seine Dissertation gedruckt, Schiller tritt seinen Dienst als Militärarzt in Stuttgart an. Die „Räuber“ werden 1782 am Mannheimer Hof- und Nationaltheater uraufgeführt. Als der Herzog Schiller verbietet, sich dichterisch zu betätigen, flieht er mit seinem Freund Andreas Streicher aus der Garnison.

DER DRAMATIKER

Nach Stationen in Meiningen, Mannheim, Dresden und Rudolstadt und den Uraufführungen von „Fiesco“ und „Kabale und Liebe“ lässt sich Schiller 1789 in Jena nieder. Im Jahr darauf heiratet er Charlotte von Lengefeld. In diese Zeit fallen erste Kontakte zu Goethe, der Beginn der Freundschaft mit Wilhelm von Humboldt, die Ernennung zum Hofrat. 1799 zieht die Familie nach Weimar, wo Schiller unter anderem „Wilhelm Tell“ fertigstellt. Am 9. Mai 1805 stirbt der chronisch lungenkranke Dichter.

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