Crispr : Früh übt sich, wer Genbastler werden will

Wer die Gen-Scheren-Technik Crispr ausprobieren will, hat in der Langen Nacht der Wissenschaften und im FabLab Gelegenheit dazu.

In der Langen Nacht der Wissenschaften können interessierte Laien zur Pipette greifen und die Genschere Crispr selbst ausprobieren, Gene modifizieren und überprüfen, ob das „Crispern“ funktioniert hat. Außerdem geben Mitarbeiter aus dem Labor von Klaus Rajewsky am Max-Delbrück-Centrum Einblick in die Grundlagen der Technik, erklären, wie Crispr die Arbeit von Genforschern verändert hat und welches Potenzial die Schere als therapeutisches Werkzeug hat.

– 24. Juni, 18 Uhr auf Deutsch, ab 20 Uhr auf Englisch. Dauer 45 Minuten. Treffpunkt im MDC Foyer, Gebäude C83, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin.

Anfang Juli findet im „Fab Lab Berlin“ das erste „German biohacker and maker gathering“ statt. Der Berliner Biohacker Rüdiger Trojok vom Verein Biotinkering und dem Karlsruhe Institute of Technology wird über „Erbgut-Hacking und Labors für jedermann“ informieren. Außerdem wird es einen „Biohacker-Flohmarkt“ geben, auf dem Prototypen, Plasmide und Organismen ausgetauscht werden können. Beim anschließenden Barbecue wird über die Zukunft der Bürgerwissenschaften diskutiert werden, bevor der Abend mit dem „Super-Bestiarium“ der Künstlerin Karolina Sobecka ausklingt.

– 7. Juli, 14–22 Uhr, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben