Wissen : Darwins Notizen im Internet

Die Geburt der Evolutionstheorie war keine leichte - auch nicht für ihren Erfinder Charles Darwin. Das jedenfalls lässt sich aus persönlichen Notizen und Kommentaren des britischen Wissenschaftlers herauslesen, die nun im Internet durchforstet werden können. Die mit Bleistift geschriebenen, oft sehr persönlichen Notizen seien erstmals für eine breite Leserschaft zugänglich, teilt die Gruppe wissenschaftlicher Organisationen mit, die sie herausgebracht hat. Darunter ist auch die Universität Cambridge.

Die Kritzeleien geben unter anderem Einblick in Darwins Arbeitsweise und die Schwierigkeiten, mit denen er während der Arbeit an seinem Werk „Die Entstehung der Arten“ zu kämpfen hatte. So kommentierte er einen Abschnitt im Buch „Principles Of Geology“ von Charles Lyell verzweifelt: „Wenn das stimmt - dann adios Theorie.“ Anhand der Notizen lässt sich aber auch systematisch nachvollziehen, welche Literatur Darwin für Ideen und Beweise seiner Arbeit heranzog und welche Passagen er für wichtig erachtete. dpa

Die Darwin-Bibliothek im Internet: www.biodiversitylibrary.org/collection/darwinlibrary

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