Das CHE-Ranking : 300 Hochschulen im Test

Wo studiert man welches Fach am besten? Das Ranking des marktliberalen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) informiert Abiturienten über Studienbedingungen. Es umfasst 32 Fächer an über 300 Hochschulen. In diesem Jahr wurden 11 Fächer neu bewertet. In die Rangliste fließen viele Kriterien ein. Berücksichtigt werden auch die Urteile von 15 000 Professoren und 200 000 Studierenden. Weil die Differenzen zwischen den Unis oft nicht groß sind, stellt das CHE keine Tabelle nach der Art der Fußball-Bundesliga auf, sondern sortiert die Unis in drei Gruppen: Spitze, Mittelfeld, Schlussgruppe.

Das CHE nimmt auf die Empfindsamkeiten der Unis in diesem Jahr besondere Rücksicht: Die Hochschulen der Schlussgruppe erhalten als Signatur keinen knallroten Punkt mehr, sondern einen pastellblauen. Die Unis hätten befürchtet, der rote Punkt werde von den Studienbewerbern als Stoppschild interpretiert, heißt es beim CHE. Auch werden Auf- und Absteiger nicht mehr genannt. Die Mittelgruppe sei neu definiert worden, heißt es. So seien früher Hochschulen mit relativ wenigen und darüberhinaus widersprüchlichen Studierendenurteilen noch in die Mittelgruppe genommen worden. Jetzt würden diese wegen „der Unsicherheit der Bewertung“ ganz aus der Rangfolge genommen. Das Ranking ist im Studienführer der Wochenzeitung „Die Zeit“ nachzulesen, der am heutigen Dienstag erscheint, und es ist auch online abrufbar. (tiw)

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