Das sind die Pläne : Das "Haus der Zukunft"

Am Berliner Kapelle-Ufer, östlich vom Hauptbahnhof, entsteht ein großes Gebäude für das Bundesbildungsministerium mit 54 000 Quadratmetern. Dort kommen 350 Mitarbeiter unter, die bislang in Berlin auf drei Standorte des Ministeriums verteilt sind. Zwei Drittel des Gebäudes werden andersweitig vermietet. Sollte das Bonn-Berlin-Gesetz eines Tages aufgehoben werden, könnten die Mitarbeiter vom Hauptdienstsitz in Bonn – drei Viertel der Beschäftigten arbeiten dort – ebenfalls einziehen. Direkt neben dem neuen Ministerium soll vom Herbst an das „Haus der Zukunft“ auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern entstehen. Im Jahr 2017 ist die Eröffnung geplant. Der Bau soll 46 Millionen Euro kosten und von einem privaten Investor finanziert werden. Der Bund wird 30 Jahre lang jährlich 5,6 Millionen Euro Miete zahlen, insgesamt fast 170 Millionen Euro. In einem Planungsbericht des Ministeriums werden die jährlichen Gesamtkosten inklusive Miete, Betrieb und Bespielung auf elf bis 13 Millionen Euro beziffert. Eine Trägergesellschaft soll den Betrieb und die Bespielung verantworten und finanzieren. Ihr sollen der Bund, Unternehmen, Stiftungen und Wissenschaftsorganisationen angehören. Die Forschungsorganisationen sollen dafür jährlich 150 000 Euro bereitstellen. Unternehmen – schon fünf oder sechs sollen sich gefunden haben – sollen sich als Sponsoren einbringen. akü

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