Dawn-Mission : Überraschung: Vesta birgt viel Wasserstoff

26.09.2012 13:34 Uhrvon

Als das Sonnensystem vor viereinhalb Milliarden Jahren entstand, ballten sich in den Außenbereichen schwerere Teilchen zu immer größeren Himmelskörpern zusammen.

Als das Sonnensystem vor viereinhalb Milliarden Jahren entstand, ballten sich in den Außenbereichen schwerere Teilchen zu immer größeren Himmelskörpern zusammen. So entstand unter anderem die Erde mit einem Durchmesser von 12 700 Kilometern. Andere Himmelskörper wie die 530 Kilometer große „Vesta“ blieben in ihrer Entwicklung als Planeten-Embryonen stecken. Forschern ermöglichen sie damit einen Blick in die Kindheit unseres Sonnensystems.

Die aktuelle „Dawn“-Mission hat nicht nur die Geschichte der zerfurchten Landschaften entschlüsselt, sondern brachte noch weitere Überraschungen.

Wider Erwarten enthält Vesta große Mengen Wasserstoff, berichten Thomas Prettyman und Kollegen in „Science“. Sie vermuten, dass Vesta in der Frühphase von Meteoriten getroffen wurde, die wasserführende Minerale enthielten. Diese überdauerten, zumindest teilweise, spätere Kollisionen und sind dadurch noch heute nachweisbar. RHK/nes

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