Demo : Protest bei Tagung zu Bologna

Studierende haben am Mittwoch vor der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom protestiert.

Dort trafen sich bei einer Tagung zum Bologna-Prozess Vertreter der Arbeitgeberverbände und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Die etwa 15 Studierenden, die sich mit Schildern auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Unternehmens postiert hatten, forderten die Abkehr von Studiengebühren und mehr Freiheit im Studium. Offenbar aus Angst vor Protesten fand das Bologna-Treffen unter scharfen Sicherheitsmaßnahmen statt. Der Eingang der Telekom war vom Personal eines Sicherheitsdienstes abgeschirmt, auch im Innern wurde jeder Zugang kontrolliert. Das Unternehmen, gegen das die Staatsanwaltschaft wegen eines großen Spitzelskandals ermittelt, filzte die Taschen geladener Gäste. Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Telekom und Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule/Wirtschaft von BDA/BDI und HRK, erklärte: „Der Bildungsstreik adressiert offensichtliche Defizite, zieht aber falsche Schlüsse.“ Die Reform sei sinnvoll. (akü)

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