Wissen : Demokratie braucht Wähler Max-Planck-Forum zum Superwahljahr 2011

Wer geht am 18. September wählen? Bundesweit sinkt die Wahlbeteiligung, bei Landtagswahlen geben mittlerweile häufig nur knapp 50 Prozent ihre Stimme ab, bei den Bundestagswahlen 2009 waren es rund 70 Prozent. Die Gründe für diese Entwicklung und die Folgen für die Demokratie erörtern Experten am Mittwoch, dem 14. September, beim Max-Planck-Forum im Tagesspiegel-Verlagshaus (Askanischer Platz 3, Berlin-Kreuzberg). Wie passen im Superwahljahr 2011 Politikverdrossenheit und vehemente Bürgerproteste zusammen? Erfüllen die Parteien noch ihre Aufgabe, zwischen Wahlvolk und Regierung zu vermitteln?

Armin Schäfer vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsordnung in Köln fürchtet, dass die Demokratie Schaden nehmen könnte, wenn sich vor allem sozial Schwache aus der politischen Mitbestimmung zurückziehen. Mit ihm diskutieren der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte (Uni Duisburg-Essen), Karen Schönwälder (MPI zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, Göttingen) und Christoph Möllers (Juristische Fakultät der Humboldt-Uni). Moderiert wird die Veranstaltung von Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt. Anmeldung erbeten per E-Mail an mpgberlin@gv.mpg.de oder telefonisch unter 030-49905643. Tsp

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