DER ELITEWETTBEWERB : Ein Dreikampf der Hochschulen

Bald ist es so weit: Am Freitag, dem 19. Oktober, gegen 14 Uhr werden der Wissenschaftsrat, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Bildungspolitiker von Bund und Ländern die Entscheidung im Elitewettbewerb bekanntgeben. Sie ist das Ergebnis des zweiten und vorerst letzten Durchgangs der Exzellenzinitiative. Nachdem vor einem Jahr die beiden Münchener Unis und Karlsruhe den Elitestatus errangen, haben jetzt noch acht Unis eine Chance: die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität sowie die Unis in Aachen, Heidelberg, Göttingen, Freiburg, Bochum und Konstanz.

Der Elitewettbewerb läuft wie ein Triathlon ab. In der Königsdisziplin werden die Eliteunis gekürt. Sie erhalten für die Umsetzung eines „Zukunftskonzepts“ bis zu 21 Millionen Euro im Jahr.

Für den Elitestatus sind nur die Unis qualifiziert, die mindestens je einmal in den beiden anderen Disziplinen gewonnen haben: bei den Graduiertenschulen, die mit einer Million Euro pro Jahr gefördert werden, und bei den Exzellenzclustern, besonderen Forschungsinitiativen, die jährlich 6,5 Millionen Euro bekommen. Die Förderung geht über fünf Jahre. tiw

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