DER WISSENSCHAFTSRAT : Seit 1957 am Werk

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Länder in allen Fragen der Wissenschaft. Seit seiner Gründung 1957 hat er sich vielen großen Themen gewidmet: der Studienstruktur etwa oder nach der Wende der Forschungslandschaft im Osten. Derzeit befasst er sich unter anderem mit der Frage, wie es mit der deutschen Wissenschaft nach dem Ende der Exzellenzinitiative weitergehen soll. Das Gremium gibt Empfehlungen und Stellungnahmen ab, auch zur Leistungsfähigkeit von Unis und Instituten. Der Wissenschaftsrat besteht aus zwei Kommissionen. In der wissenschaftlichen Kommission sitzen 24 Forscherinnen und Forscher, die die großen Wissenschaftsorganisationen vorschlagen, sowie acht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die Bund und Länder vorschlagen. Die Verwaltungskommission hat 22 Mitglieder aus Bund und Ländern. Beschlüsse werden von den Kommissionen gemeinsam mit einer Zweidrittelmehrheit getroffen. tiw

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