Wissen : Die EU steigert Ausgaben für Forschung kaum

Die EU kommt bei ihrem „Lissabon-Ziel“ vom Jahr 2000, wonach ab 2010 drei Prozent am Bruttoinlandsprodukt (Bip) in Forschung und Entwicklung fließen sollen, nur wenig voran. Im Jahr 2009 lag der Anteil am Bip erst bei 2,01 Prozent. Das geht aus dem Fortschrittsbericht der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hervor. Deutschland gibt einen Anteil von 2,8 Prozent am Bip für Forschung aus. Das entspricht 67,01 Milliarden Euro und einem Aufwuchs von 16,4 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2000.

Bei der GWK-Sitzung am Montag in Berlin beschlossen Bund und Länder, das Mainzer Institut für Europäische Geschichte sowie das Institut für Epidemiologie in Bremen in die Leibniz-Gemeinschaft aufzunehmen. Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel (IFM-Geomar) wechselt in die Helmholtz-Gemeinschaft. Das Berliner Fachinformationszentrum Chemie muss die Leibniz-Gemeinschaft Ende 2012 verlassen. Über das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) soll der Ausschuss der GWK im Februar entscheiden. akü

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