Die Planck-Mission : Himmelsspäher hinter der Erde

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Das 700 Millionen Euro teure Weltraumteleskop „Planck“ wurde im Mai 2009 ins All geschossen. Dort erfasst es mit zwei Geräten die Mikrowellenstrahlung. Planck befindet sich von der Sonne aus gesehen hinter der Erde und kann so im Lauf eines Jahres den gesamten Himmel scannen. 2010 wurde die erste Karte veröffentlicht. Sie enthielt auch Strahlung, die aus der Milchstraße kam. Um allein die Hintergrundstrahlung zu erkennen, mussten die

störenden Signale entfernt
werden. Knapp drei Jahre brauchten die Forscher dafür. Unterdessen laufen weitere Daten ein – noch bis Herbst. Dann ist voraussichtlich das Kühlmittel für den letzten Detektor aufgebraucht. nes

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