Wissen : Die Sonne nach dem Sturm

Die Sonnenwinde haben derzeit die niedrigste Intensität seit dem Beginn ihrer wissenschaftlich präzisen Beobachtung vor rund 50 Jahren. Das ergaben Messungen der Sonde „Ulysses“, berichten Forscher der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Die Ausbrüche unseres Zentralgestirns – hier eine Aufnahme im UV-Bereich – bestehen vor allem aus Protonen, Elektronen und Heliumkernen, die durchs Weltall jagen. Die Erde ist vor dem Beschuss allerdings weitgehend durch ihr Magnetfeld geschützt.

Die schwachen Sonnenwinde könnten nach Erkenntnissen der Nasa-Wissenschaftler durch Änderungen im Magnetfeld der Sonne hervorgerufen werden. Bereits in der Vergangenheit habe es ähnliche Magnetfeldschwankungen gegeben. Normalerweise hat die Sonne Zyklen, die aus elf Jahren hoher Aktivität und anschließend einem Jahr Pause bestehen. Nach den aktuellen Daten befindet sie sich derzeit jedoch in einer „verlängerten Phase minimaler Aktivität“, die bereits seit zwei Jahren andauert. nes/AFP

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