DIE EINSTEIN-STIFTUNG : Millionen für die Spitzenforschung

Die Einstein-Stiftung soll die Spitzenforschung in Berlin fördern. Dieses Wochenende hat die Stiftung ihre Arbeit aufgenommen – nach einem zweijährigen Gerangel um ihre Gründung. Der Etat liegt in diesem Jahr bei 57 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch Mittel, die 2008 nicht ausgegeben wurden. Das meiste Geld investierte Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner bisher in Projekte aus der Exellenzinitiative, die Berlin ohnehin kofinanzieren muss. Ein sechsköpfiger Stiftungsrat, den die Sozialpsychologin Amélie Mummendey (Jena) leitet, soll neue Schwerpunkte identifizieren.

Für die Konferenz „Falling Walls“ hatte die Stiftung 100 Ehrengäste sowie 50 „Young Scholars“ geladen. Der Rest waren zahlende Gäste: Nachwuchsforscher zahlten 150 Euro, Gäste aus öffentlichen Institutionen 1000 Euro, aus Firmen 2500 Euro – und „Spender“ 5000 Euro. Die Kosten für die Konferenz lagen bei 168 000 Euro, die durch das Eintrittsgeld teilweise eingespielt werden sollten. tiw/-ry

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