Digitale  Pioniere (48): John Hopcroft : Mr. Informatik

Als junger Elektroingenieur rutschte John Hopcroft mehr durch Zufall in die Computerwissenschaft hinein. Dann half er, die Informatik zu etablieren.

Hartmut Wewetzer
John E. Hopcroft.
John E. Hopcroft.Foto: Cornell-Universität

Aller Ehren wert

Der amerikanische Informatiker John Edward Hopcroft schrieb eines der ersten und bis heute benutzten Lehrbücher zur theoretischen Computerwissenschaft, trug zur Theorie von Netzwerken bei und wurde zu einem Mitbegründer der Informatik als akademischer Disziplin.

Zur Person

Hopcroft, 1939 geboren, kam eher durch Zufall zu seinem Fach. Als junger Assistenzprofessor für Elektrotechnik musste er einen Kurs in Computerwissenschaft unterrichten, woraus eine lebenslange Leidenschaft erwuchs. Heute forscht er an der Cornell-Universität in New York.

Gut zu wissen

Arm, aber liebevoll: So beschreibt Hopcroft sein Elternhaus. Sein Vater war Einwanderer und arbeitete als Hausmeister. Er setzte alles daran, seinem Sohn eine gute Ausbildung zu ermöglichen.

Vor 75 Jahren stellte Konrad Zuse den ersten funktionsfähigen Computer Z3 in Berlin vor. Aus diesem Anlass blicken das Zuse-Institut Berlin und der Tagesspiegel am 11. Mai auf einer internationalen Konferenz in die digitale Zukunft: „The Digital Future – 75 Years Zuse Z3 and the Digital Revolution.“  75 Folgen über die wichtigsten Wegbereiter des digitalen Zeitalters zeigen, was bisher geschah. Mehr zur Veranstaltung: www.science-match.info

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