"Einheitslehrer" : Was die Länder planen

In einigen Bundesländern laufen Reformen des Lehrerstudiums. Dabei geht es auch um die Frage, ob es einen einheitlichen Studiengang für das Gymnasium und die Sekundarschulen geben soll.

Die Lehrerausbildung ist bundesweit ein Flickenteppich, Ausbildungsdauer und Abschlüsse sind unterschiedlich geregelt. Berlin plant eine Reform, die vom Herbst 2014 an umgesetzt werden soll. Dazu gehört, dass alle Lehramtsstudierenden zehn Semester studieren und 18 Monate im Referendariat sind. Im Masterstudium soll der Praxisanteil auf ein Semester ausgeweitet werden. Für den Unterricht an Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen soll es ein einheitliches Lehramt geben wie Bremen es bereits eingeführt hat. In Baden-Württemberg hat sich die grün-rote Koalition inzwischen gegen ein gemeinsames Lehramt für die Oberschule ausgesprochen, besonders die SPD lehnte einen „Einheitslehrer“ ab. (akü)

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