Wissen : Einstein spart bei Verwaltung – ein wenig

Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) will in diesem Jahr statt 590 000 Euro jetzt 360 000 Euro für die Geschäftsstelle der Einstein-Stiftung ausgeben. Das kündigte Zöllner am Mittwoch im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses an. Der Wirtschaftsplan und vor allem die hohen Ausgaben für die Verwaltung waren wie berichtet vom Hauptausschuss des Parlaments scharf kritisiert worden. Die Haushälter werden sich demnächst erneut mit dem Plan der Exzellenzstiftung befassen. Keine Angaben machte Zöllner, ob er auch den Ansatz von 210 000 Euro für die Begutachtungen der wissenschaftlichen Kommission verändern will. Auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Mirco Dragowski sagte Zöllner, „selbstverständlich“ würden alle Mittel der Stiftung in diesem Jahr der Wissenschaft zugutekommen. Im vergangenen Jahr musste Zöllner wegen der Startschwierigkeiten der Stiftung 33 Millionen Euro aus dem Etat wieder abgeben. Allerdings hat sich offensichtlich über diesen Sommer hinweg in der Einstein-Stiftung wenig bei der Begutachtung neuer Anträge getan. Zöllner referierte den Stand, den er im Wesentlichen auch schon im Juni dem Ausschuss präsentiert hatte. Inzwischen seien von 31 eingegangenen Anträgen fünf zur Förderung vorgeschlagen worden. Acht wurden abgelehnt, 16 seien in einem vertieften Begutachtungsverfahren. Die entsprechenden Bescheide würden derzeit versandt. Für „Einstein Visiting Fellows“ und „Einstein-Professuren“ lägen „Interessensbekundungen“ der Universitäten vor. tiw

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