ERDERWÄRMUNG : Künstliche Wolken gegen Klimawandel

Um die Erderwärmung aufzuhalten, verlangen schottische Forscher mehr Schatten: Schiffe sollen während der Fahrt dauerhaft Meerwasser in die Luft sprühen, um Wolken zu erzeugen und so die Folgen der Kohlendioxid-Emissionen (CO2) zu mildern.

Das Gas heizt die Atmosphäre auf – CO2 wirkt wie das gläserne Dach eines Gewächshauses: Von der Erde wird nicht mehr genügend Wärme ins All abgegeben.

Große Wolkenflächen reflektieren Sonnenlicht, sie werfen Schatten und verhindern somit ein Aufheizen der Erde. Die Geologen regen an, dass ganze Flotten fernsteuerbarer Schiffe die Meere durchkreuzen und dabei Wasserdampf in die Luft sprühen. Die winzigen salzhaltigen Tröpfchen steigen zu den schon

vorhandenen Wolken auf, verbinden sich mit diesen und vergrößern dadurch die Wolkendecke.

Brauchbar seien solche Schiffe vor allem dort, wo Strömungen und Winde in Richtung Arktis ziehen. So könne das weitere Abschmelzen des Poleises aufgehalten werden. Um die Temperatur auf der Erde bei anhaltendem Kohlendioxid-Ausstoß konstant zu halten, wären allerdings 1500 solcher Schiffe notwendig, schätzt das Team um Stephen Salter und Graham Sortino von der Universität Edinburgh. hah

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