Erstsemester erzählen : Das Studium, die beste Zeit des Lebens – fast

Fade Mensa-Menüs und harte Bänke, aber interessierte Profs: Berliner Erstsemester ziehen Bilanz über ihre ersten 60 Tage Studium.

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Annika Wiedemann studiert im ersten Semester Biotechnologie an der TU.Foto: Max Stuttmann

Annika Wiedemann (19) studiert Biotechnologie an der TU Berlin (Diplom):

Mein Diplomstudium ist sehr verschult, daher ist der Unterschied zur Schule gar nicht so groß. Es ist zwar kein total lockeres Studentenleben, wie man es als Klischee kennt, aber das Pensum ist schon zu schaffen. Mit anderen Studenten bin ich in einer Lerngruppe, und wir erklären einander den neuen Stoff – einer versteht immer, was der Professor gemeint hat. Im Moment lernen wir noch die Grundlagen in verschiedenen Naturwissenschaften, erst später kommt die Spezialisierung. Fast alle Studenten an meiner Fakultät haben in den ersten Semestern deshalb die gleichen Vorlesungen, auch wenn sie eigentlich andere Fächer – zum Beispiel Prozesstechnik oder Lebensmittelchemie – studieren. Das Gute daran ist, dass man nach den ersten Semestern noch relativ problemlos das Fach wechseln und sich die Scheine in einem anderen Studiengang der Fakultät anrechnen lassen kann. Man muss also keine Angst haben, dass man jetzt schon auf ein Spezialgebiet festgelegt ist. Einen Traumberuf habe ich trotzdem schon: Am liebsten würde ich später in der medizinischen Biotechnologie forschen.

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Benjamin Wolff. -Foto: Max Stuttmann
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Karoline Schneemann. -Foto: Max Stuttmann
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Andreas Cienciala. -Foto: Max Stuttmann
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Christian Ehrlenspiel. -Foto: Max Stuttmann

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