FALLVERSUCHE : Kontrollierter Absturz

Auf dem Testgelände befindet sich unter anderem eine Fallversuchsanlage. Dort können bis zu 200 Tonnen schwere Gegenstände aus einer Höhe von neun Metern abgeworfen werden. Dazu zählen beispielsweise Behälter für radioaktive Abfälle. Diese bringen bis zu 180 Tonnen auf die Waage. Bei den Tests werden sie in verschiedenen Positionen auf eine Stahlbetonplatte geworfen, um zu prüfen, wie robust die Behälter sind. Neben der anschließenden Sichtkontrolle setzen die BAM-Forscher auf mehrere Dutzend Sensoren, die während des Aufpralls Beschleunigungen und Verformungen präzise messen. Beim Tag der offenen Tür soll ein kleiner „Mosaik“-Behälter, der künftig im Endlager Schacht Konrad genutzt werden soll, im Rahmen einer regulären Testreihe zu Boden stürzen. Der Abwurf ist für 15 Uhr geplant. nes

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