FERNROHR IM WELTALL : Start mit Hindernissen

Das nach dem US-Astronomen Edwin Hubble (1889 bis 1953) benannte Weltraumteleskop wurde im April 1990 vom Spaceshuttle „Discovery“ auf seine Beobachtungsposition in 600 Kilometer Höhe gebracht. Es ist ein

Gemeinschaftsprojekt der europäischen ESA und der US-Weltraumorganisation Nasa. Vier Wochen nach dem Start stellten die Betreiber fest, dass Hubble unscharfe Bilder macht. Grund war eine Wölbung im Hauptspiegel, die nicht einmal drei Tausendstel Millimeter hoch ist. Erst durch die Montage einer Korrekturoptik, die so groß ist wie eine Telefonzelle, konnte im Jahr 1993 das Problem gelöst werden. Bis jetzt hat das elf Tonnen schwere Weltraumobservatorium die Erde mehr als 100 000-mal umrundet und dabei mehr als vier Milliarden Kilometer zurückgelegt.

Das Teleskop hat Objekte erfasst, deren Licht mehr als 13 Milliarden Jahre lang unterwegs war. So konnten Astronomen bis in die Frühphase des Universums blicken. nes

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