Förderung der Bildung : EU-Millionen für Berliner Forscher

Vier junge Berliner Forscherinnen und Forscher sind jetzt vom Europäischen Forschungsrat mit Millionenstipendien ausgezeichnet werden.

Von der Technischen Universität erhalten drei Wissenschaftler ein „Starting Grant“ (Startstipendium) des Forschungsrats. Die Physikerin Janina Maultzsch bekommt die Auszeichnung für die Erforschung von Kohlenstoff-Nanoröhrchen. Aus der Mathematik werden Olga Holtz und Peter K. Friz ausgezeichnet. Holtz, die sich mit Algorithmen beschäftigt, erhielt bereits vor einigen Jahren den Sofja-Kovalevskaja-Preis, einen der höchst dotierten deutschen Forschungspreise und verließ daraufhin die US-Eliteuni Berkeley, um an die TU zu kommen. Ihr Kollege Friz erforscht Differentialgleichungen und kam 2009 aus Cambridge an die TU.

Von der Humboldt-Universität wird die Chemikerin Janina Kneipp geehrt. Sie forscht auch an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Die Summe, die insgesamt nach Berlin fließt, beträgt 4,6 Millionen Euro. Die Vorhaben werden über fünf Jahre gefördert. Europaweit wurden 250 Projekte ausgezeichnet, es gingen knapp 2900 Anträge ein. Insgesamt gibt die EU in dieser Runde 325 Millionen Euro aus. In anderen Runden werden Nachwuchsforscher aus den Lebens- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften geehrt. Auch für gestandene Professoren gibt es ein millionenschweres Stipendienprogramm. tiw

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