Freie Universität : FU im DFG-Ranking auf Platz 5

Im neuen Förderranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) liegt die Freie Universität bundesweit auf Platz 5. Das teilte FU-Präsident Dieter Lenzen am Mittwoch im Akademischen Senat der Hochschule mit.

Die DFG stellt das Ranking in der kommenden Woche der Öffentlichkeit vor. Beim letzten Ranking im Jahr 2006 lag die FU auf Platz 10. Lenzen zufolge verdrängte die FU in den Geisteswissenschaften die Uni München vom ersten Platz. Beim Kriterium internationale Attraktivität liegt die FU nach Lenzens Angaben auf dem zweiten Platz. Ausschlaggebend ist dabei die Zahl der vom DAAD und vom Alexander-von-Humboldt-Programm geförderten ausländischen Wissenschaftler an einer deutschen Uni. Bundesweit an der Spitze steht die FU bei der Zahl der von Frauen gestellten DFG-Anträge, sagte Lenzen.

Der Akademische Senat diskutierte auch über Bemühungen des FU-Präsidiums, das Klinikum Franklin wieder enger an die FU zu binden.

Obwohl mehrere Wissenschaftler Zweifel an der Realisierbarkeit der Pläne äußerten, verabschiedete das Gremium schließlich eine gemeinsame Resolution. Darin wird der Senat von Berlin aufgefordert, den universitären Standort Franklin finanziell langfristig abzusichern: „Die Reduktion der Zahl der Wissenschaftler am Klinikum Franklin, die Verlagerung von essentiellen Fachgebieten an andere Standorte“ gefährdeten nicht nur die Humanmedizin, sondern auch die universitäre Zusammenarbeit, heißt es in dem Text. Für die Position der FU im Exzellenzwettbewerb sei das Klinikum von entscheidender Bedeutung.

Im Akademischen Senat wurde der Wunsch geäußert, der Vorstandsvorsitzende der Charité, Karl Max Einhäupl, und die Dekanin der medizinischen Fakultät sollten dem Gremium persönlich ihre Sicht auf die Dinge darlegen. akü

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