Wissen : FU-Präsident will Lehre verbessern

Die Freie Universität Berlin wird nach ihren Erfolgen in der Exzellenzinitiative in den kommenden fünf Jahren 150 Millionen Euro zusätzlich für die Forschung bekommen. Das sagte FU-Präsident Dieter Lenzen am Mittwoch im Akademischen Senat der Universität. Der Betrag ergebe sich aus den beantragten Mitteln, erklärte gestern ein Sprecher. Lenzen sagte, nach Auslaufen der Fördermittel werde die FU aus ihren eigenen Mitteln zur Verstetigung der Projekte nur sieben neue Professuren bereitstellen müssen. Dies könne problemlos von den entsprechenden Fachbereichen geleistet werden.

An der FU werde „kein Sozialdarwinismus“ ausbrechen, sagte Lenzen mit Blick auf ein Worst-case-Szenario der Humboldt-Uni. Danach hätten die teuren Professuren aus dem Elitewettbewerb später durch die Streichung von 40 Professuren in anderen Bereichen fortgeführt werden müssen. Lenzen berichtete, nach dem Erfolg im Elitewettbewerb gebe es „die eine oder andere Äußerung von Stiftern“. So sei er im Gespräch mit der Thyssen-Stiftung. Es bestehe die Hoffnung, dass zusätzliches Geld in die FU-Kasse komme.

Lenzen will mit seiner Universität nun ein Programm zur Verbesserung der Lehre auflegen. Er geht davon aus, dass die Politik im nächsten oder im übernächsten Jahr einen Wettbewerb in der Lehre starten wird, auf den die FU sich bereits vorbereiten muss. akü

0 Kommentare

Neuester Kommentar