Gründen an Berliner Hochschulen : Vom Büro auf dem Campus bis zum Coach

Die Berliner Hochschulen haben zahlreiche Programme, um Ausgründungen zu fördern. Die Zugangsvoraussetzungen, die Finanzierung und der Ablauf sind sehr unterschiedlich.

Die Freie Universität unterstützt Personen mit Bezug zur Hochschule in der Vorgründungsphase. Sie hilft auch, das Exist-Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu beantragen, das Start-ups aus der Wissenschaft ein Jahr lang mit bis zu 2500 Euro pro Monat und Mitarbeiter fördert. Auch Sachkosten und Beratungsgebühren werden übernommen.

Für das Programm „Gründungseinstieg“ der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin können sich auch Studierende anderer Universitäten bewerben. Die Gründer nehmen verpflichtend an einem Weiterbildungsprogramm teil und bekommen ein eigenes Stipendium.

Die Gründer können an den Berliner Hochschulen Büroarbeitsplätze auf oder in Nähe des Campus beziehen. Die FU verfügt über 120 Arbeitsplätze in fünf Gründerhäusern, die HU über 100 Arbeitsplätze an drei Standorten. Laborräume oder Geräte können nach Kapazitäten und individuellen Absprachen mitgenützt oder angemietet werden. Die TU betreibt neben einer Gründungswerkstatt und sogenannten „Gründungsinseln“ direkt in TU-Gebäuden ein eigenes Innovationszentrum für ihre Gründer am Rande des Campus Charlottenburg, in das die Unternehmen nach der ersten Gründungsphase umziehen können.

Die Gründerzentren vermitteln Weiterbildung und Beratung durch Experten für betriebswirtschaftliche Fachgebiete, Coaches für die Teams und wissenschaftliche Mentoren. Zunehmend werden Workshops und Lehrveranstaltungen zum Thema Gründung bereits für Studierende aller Studienrichtungen angeboten. An der TU gibt es für drei Leistungspunkte die Ringvorlesung „Entrepreneurship – Von der Idee zum Markt“. kal

Mehr im Internet unter:

www.begruendet-berlin.de

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