Günter M. Ziegler : Wie er wurde - was er ist

Unser Autor in Kurzvorstellung und Mini-Interview

Foto: TU Berlin Presse/Dahl
Foto: TU Berlin Presse/DahlFoto: Ulrich Dahl

WIE ER WURDE

Der Mathematiker Günter M. Ziegler ist einer der profiliertesten Vertreter seines Faches in Deutschland. Der breiteren Öffentlichkeit ist er als einer der „Macher“ des Jahrs der Mathematik 2008 und als Autor des Buches „Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik“ bekannt. Geboren 1963 in München, studierte Ziegler dort auch an der Ludwig-Maximilians-Universität. Er promovierte am MIT in den USA. Über Stationen in Augsburg und Stockholm kam er schließlich nach Berlin, wo er zunächst am Konrad-Zuse-Zentrum arbeitete und 1995 Professor an der Technischen Universität wurde. 2001 erhielt Ziegler den Leibnizpreis, später war er der Gründungssprecher der in der Exzellenzinitiative geförderten „Berlin Mathematical School“. Im März 2011 wechselte er an die Freie Universität.

WAS ER IST

Beschreiben Sie Ihre Identität in einem Satz:

Ich bin ein Mathematiker, der sich für sein Fach in seiner ganzen Breite begeistert: für die abstrakten Gedankenwelten, die großen Probleme, die überraschenden Anwendungen, die unentdeckten Möglichkeiten und die faszinierenden Bilder

Drei Bücher, die Sie zuletzt mit Begeisterung gelesen haben:

Christopher Isherwood: A Single Man;

Horst Ewers: Zur Eile fehlt mir die Zeit;

Hans Magnus Enzensberger: Album

Drei kulturelle Höhepunkte 2011:

Lisa Sauermann gewinnt die Internationale Mathematik-Olympiade, Amsterdam; Dasch-Salon im Radialsystem V; IMAGINARY-Ausstellung im Deutschen Museum München

Die letzten drei Urlaubsorte:

Verbier, Amrum, Balkon (Schöneberg)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben