Gyburg Uhlmann : Wie sie wurde - was sie ist

Unsere Autorin Gyburg Radke-Uhlmann in Kurzvorstellung und Mini-Interview

Foto: Bernd Wannenmacher
Foto: Bernd Wannenmacher

WIE SIE WURDE

Als die heute 35-jährige Gyburg Uhlmann 2007 auf eine Professur für Klassische Philologie an die Freien Universität Berlin berufen wurde, brachte sie den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit, den sie 2006 erhalten hatte. Hervorgehoben wurde ihr Ansatz, Texte klassischer Autoren mit modernen literaturwissenschaftlichen Methoden zu interpretieren. Uhlmann studierte in Marburg und Heidelberg Klassische Philologie und Archäologie, wurde 2001 promoviert und legte im Jahr darauf ihre Habilitationsschrift über den Philosophieunterricht in der Spätantike vor, die demnächst bei De Gruyter erscheint („Platon lehren und lernen“).

WAS SIE IST

Beschreiben Sie Ihre Identität in einem Satz:

Ich habe Freude am Erkennen.

Drei Bücher, die Sie zuletzt gelesen haben:

Tschechow, In der Sommerfrische

Das Versepos Chanson de Roland

Kandel/Schwartz/Jessell, Neurowissenschaften.

Drei kulturelle Höhepunkte in diesem Jahr:

Die Ausstellung „Der Naumburger Meister“

Der Kinofilm „The King’s Speech“

Die Inszenierung von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ durch Dieter Dorn in München.

Die letzten drei Urlaubsorte:

Kreta

Schleswig-Holstein

Altenberg (im Bergischen Land)

1 Kommentar

Neuester Kommentar