Hochschulen : Die FU führt im Frauenranking

Die Freie Universität Berlin (FU) führt erneut das Hochschulranking des Kompetenzzentrums für Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) an.

Amory Burchard

In fünf von sieben Kriterien liegt die FU in der Spitzengruppe – beim Frauenanteil unter den Studierenden (59,7 Prozent), den Promotionen (49 Prozent), Habilitationen (43,5 Prozent), bei der Anzahl von Professorinnen (24,3 Prozent) und der Steigerung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal zwischen 2002 und 2007 (von 36,7 auf 40,6 Prozent). Schon 2005 und 2007 war die FU Siegerin des Rankings.

Dicht gefolgt wird die FU in diesem Jahr von der Universität Ulm, die ebenfalls in fünf Kriterien Spitzenplätze erreicht. Das ist auch bei der drittplatzierten Technischen Universität Berlin der Fall, mit einem gegenüber 2002 stagnierenden Frauenanteil (von 25,2 auf 25,1 Prozent) landet sie aber in diesem Punkt in der Schlussgruppe. Die Humboldt-Uni findet sich unter anderem mit der BTU Cottbus und den Unis in Bielefeld und Bremen im oberen Mittelfeld. Die HU punktet mit einem relativ hohen Frauenanteil bei den Habilitationen (35,5 Prozent).

In Berlin erfolgreich ist auch die Universität der Künste. Gemeinsam mit der Kunsthochschule Köln und der Hochschule Leipzig für Graphik und Buchkunst führt sie das Ranking der Künstlerischen Hochschulen an. Auf dem vierten Platz steht die Berliner Hochschule für Musik. Auch die Berliner Fachhochschulen schneiden gut ab. Die drei Hochschulen für Sozialwesen sowie die für Verwaltung und Rechtspflege und für Wirtschaft konnten sich nach der Spitzengruppe mit fünf Hochschulen platzieren, die von der FH Bielefeld angeführt wird.

Das Ranking im Internet: www.cews.org/cews/files/555/de/cews-publik13.pdf

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