Hochschulen : Zöllner gibt Pläne zur "Super-Uni" bekannt

Berlins Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner hat erstmals seine Pläne für die geplante "Super-Uni" öffentlich konkretisiert. Berlin will mit einer "internationalen Einrichtung neuen Typs" zur Weltspitze der Forschung aufschließen.

In einem Namensbeitrag im Tagesspiegel (Ausgabe vom 22. Oktober) schreibt der Senator, nach der Entscheidung im Elitewettbewerb solle Berlin jetzt mit einer "internationalen Einrichtung neuen Typs" zur Weltspitze aufschließen. An der von ihm seit dem Sommer geplanten Tochtereinrichtung der vier Berliner Universitäten und der vier großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen sollen Studierende nach dem Bachelorabschluss "unter erstklassigen Bedingungen gezielt gefördert werden", schreibt Zöllner.

Die "besten Wissenschaftler Berlins" sollen "zusammen mit den Topwissenschaftlern der Welt in umschriebenen Wissenschaftsfeldern" forschen. Dabei sollen sie "weiterhin gleichzeitig in ihren Heimatinstitutionen tätig bleiben". Die neue Einrichtung will mit einer deutlich besseren Grundausstattung und höheren Gehältern locken, als sie sonst an den deutschen Universitäten üblich sind. Die Berufungsverfahren sollen ohne die Mitwirkung von Uni-Gremien gestaltet und damit "flexibilisert" werden, schreibt Zöllner. Auch der Staat soll sich aus der Steuerung der "Super-Uni" zurückziehen. (Tsp)

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