Hubble : Vier Hitzekacheln beschädigt

An einem Flügel des Space-Shuttle "Atlantis" sind Schäden entdeckt worden. Doch die Nasa beruhigt.

WashingtonDie Schäden, die beim Start am Montag in Cape Canaveral (Florida) entstanden sind, seien "sehr geringfügig", es handele sich lediglich um kleine Dellen, hieß es aus der Bodenzentrale der Weltraumbehörde in Houston (Texas). Die kleinen Einbuchtungen waren bei einer Routineinspektion am zweiten Tag der Reise entdeckt worden.

Die Nasa will sich trotz Entwarnung mit Hilfe von Fotos davon überzeugen, dass tatsächlich keine Reparaturen notwendig sind. Vorsicht ist bei
dieser Mission mehr denn je geboten, denn die Crew kann nicht beim Auftauchen ernster Probleme Zuflucht in der Internationalen Raumstation ISS suchen. Für den Fall, dass ein Nottransport zur Erde erfolgen muss, ist aber vorgesorgt. Die Raumfähre Endeavour steht einsatzbereit auf einer Startrampe in Cape Canaveral, um die Atlantis-Besatzung im Fall der Fälle heimzuholen.

Der Shuttle ist unterwegs zum Weltraumteleskop Hubble, um es zu reparieren und technisch aufzurüsten. Wenn der Shuttle mit seiner siebenköfipgen Bessatzung das Observatorium erreicht hat, soll es von einem Roboterarm der Raumfähre geschnappt und in die Ladebucht der Atlantis gehoben werden. Ab Donnerstag sind fünf Außeneinsätze geplant. (sp/dpa)


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