Wissen : HU einigt sich auf neue Fakultäten

Die Humboldt-Universität hat sich im Grundsatz auf die umstrittene Fakultätsreform geeinigt. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Akademische Senat (AS) mit 20 Ja-, zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen, wie die HU mitteilt. Über den genauen Zeitplan will der AS aber erst abstimmen, wenn das Präsidium im November einen detaillierten Umsetzungsplan vorlegt. Im Zuge der Reform soll ein Teil der zehn Fakultäten zusammengelegt werden. Das Vorhaben ist Teil des HU-Zukunftskonzeptes in der Exzellenzinitiative. Über die Reform wurde stark diskutiert: Viele Wissenschaftler fürchten, die Reform überfordere die Verwaltung und werde die Abläufe eher hemmen als befördern.

Jetzt soll die Reform in Stufen ablaufen. „Angestrebt“ werde in einem ersten Schritt, drei neue Fakultäten zum 1. April 2014 einzurichten, heißt es. Die Biologie, die Psychologie und die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät sollen zu einer Lebenswissenschaftlichen Fakultät auf dem Campus Nord zusammengefasst werden. Die übrigen Naturwissenschaften und die Mathematik sollen eine gemeinsame Fakultät in Adlershof bilden. Die bisherigen Philosophischen Fakultäten I und II sollen sich zu einer Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät vereinen. Im Laufe des Jahres 2015 soll sich entscheiden, was mit den beiden anderen Philosophischen Fakultäten, den Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern und der Theologie passiert. tiw

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