Wissen : Im Danewerk Tor entdeckt

In der Nähe der Wikingersiedlung Haithabu in Schleswig-Holstein haben Archäologen im Danewerk, dem mittelalterlichen Verteidigungswall der Dänen gegen die Sachsen, das Haupttor entdeckt. Nach dem Abriss eines Cafés legten die Forscher eine gut erhaltene, bis zu 3,50 Meter hohe Feldsteinmauer frei, die sie am Freitag präsentierten. Zwischen zwei steinernen Wangen gibt es einen sechs Meter breiten Durchlass, durch den der Ochsenweg führte. Die Archäologen hoffen, bei weiteren Grabungen in etwa 1,50 Metern Tiefe noch hölzerne Reste des eigentlichen Tors finden zu können. Das Danewerk, das im Jahr 808 erstmals in den fränkischen Reichs-Annalen erwähnt wurde, diente als Festigung der Südgrenze des dänischen Reiches und gilt heute als größtes Bodendenkmal Nordeuropas.dpa

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