IMPFSTOFFE : Tot oder gespalten

Für eine Impfung können kleine Mengen lebender Krankheitserreger genutzt werden (wie etwa bei der Tuberkulose-Impfung) oder tote Keime. Bei Grippeimpfstoffen handelt es sich grundsätzlich um Totimpfstoffe.

Der Impfstoff „Celvapan“ der Firma Baxter, der unter anderem von der Bundeswehr genutzt wird, enthält diese „toten“ Grippeviren (Bild) komplett. Solche Ganzvirusimpfstoffe waren früher für Grippeimpfstoffe üblich. Weil sie mehr Nebenwirkungen hervorrufen, sind Pharmafirmen aber von ihnen abgerückt und zu Spaltimpfstoffen übergegangen.

In diesen befinden sich nur noch Bruchstücke der Grippeviren. Das ist bei dem Impfstoff „Pandemrix“ der Firma Glaxo SmithKline der Fall, den die Bundesregierung bestellt hat, und auch beim Impfstoff „Focetria“ (Novartis).

Beide Impfstoffe enthalten Adjuvantien, das sind Hilfsstoffe, um das Immunsystem „scharf“ zu machen. Sie sollen sicherstellen, dass die Impfung anschlägt. Zudem verringern sie die Menge an Virus, die für den Impfstoff benötigt wird. kkp

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