Institut für Technologie : Karlsruhe: Getrennt unter einem Dach

Die Fusion von Universität und Forschungszentrum Karlsruhe hat eine wichtige Hürde genommen. Der baden-württembergische Ministerrat beschloss jetzt einen Gesetzentwurf zur Zusammenführung der beiden Einrichtungen im Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Die Verschmelzung der vom Bund finanzierten Forschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft und der vom Land finanzierten Universität war 2006 in der Exzellenzinitiative mit dem Elitestatus belohnt worden. Allerdings hat das Projekt einen verfassungsrechtlichen Haken: Der Bund darf sich nicht an der Finanzierung von Hochschulen beteiligen. Nach dem Gesetzentwurf werden jetzt tatsächlich unter dem Dach des KIT weiterhin zwei Bereiche betrieben – Großforschung und Uni. Die Finanzströme sollen getrennt bleiben. Gleichwohl sei das KIT beispielhaft für die Überwindung des Nebeneinanders von Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, betonten Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, und Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU). In Karlsruhe entstehe „die größte Forschungs- und Lehreinrichtung Deutschlands“. -ry

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