Wissen : Jugendliche HIV-Infizierte sterben öfter

Die Zahl der Aids-Toten unter Jugendlichen ist nach Angaben der Vereinten Nationen zwischen 2005 und 2012 um 50 Prozent gestiegen. In der Gesamtbevölkerung ging sie dagegen im selben Zeitraum um fast ein Drittel zurück. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) forderte deshalb, Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren gezielter vor dem Aids-Erreger HIV zu schützen und die etwa zwei Millionen Infizierten besser zu behandeln. „Viele erhalten nicht die Behandlung und Unterstützung, die sie brauchen, um in guter gesundheitlicher Verfassung zu bleiben und eine Übertragung zu vermeiden“, beklagte die WHO.

Besonders schwerwiegend seien die Probleme in Entwicklungsländern. Jugendliche würden viel seltener als Erwachsene auf HIV getestet. Mit Blick auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die WHO nun erstmals Empfehlungen für Gesundheitsdienste zur Hilfe für junge HIV-Patienten sowie für jene Jugendliche zusammengestellt, die Ansteckungsrisiken ausgesetzt sind. dpa

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