KOMETEN : Leuchtende Eisklumpen

Kometen sind meist nur wenige Kilometer groß und bestehen vor allem aus Wassereis, Kohlendioxid und Methan. Wenn sie sich der Sonne nähern, verdampft das Eis. Die Gasmoleküle wiederum reißen Staubteilchen aus der äußeren Schale des Klumpens. So entsteht eine bis zu eine Million Kilometer große Hülle, die Fachleute „Koma“ nennen. Sie reflektiert das Sonnenlicht viel besser als der eigentliche Kometenkern.

Noch auffälliger ist der Schweif, der bis zu 300 Millionen Kilometer lang sein kann. Er bildet sich, weil die Bestandteile der Koma vom Sonnenwind – einem Strom elektrisch geladener Teilchen – weggeweht werden. nes

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