KOSMISCHER NACHBAR : Die Chinesen wollen zum Mond

Seit drei Jahren gehört China zum Kreis der Mondnationen. Im November 2007 erreichte die unbemannte Sonde „Chang’e 1“ den Erdtrabanten. Sie machte Bilder von der Oberfläche und erkundete deren chemische Zusammensetzung. Nach anderthalb Jahren Arbeit schlug das nach der Mondgöttin Chang’e benannte Fluggerät auf dem Himmelskörper ein. Solche unbemannte Mondmissionen haben auch die USA, Russland, die Europäer, Japan und Indien geschafft.

Im Oktober 2010 hob die zweite chinesische Mondsonde „Chang’e-2“ ab. Weil sie als Reservesatellit für die erste Mission geplant war, ist sie dieser sehr ähnlich. Chang’e-2 verfügt über verbesserte Messgeräte und hat eine niedrigere Flughöhe (100 Kilometer).

Für 2013 ist eine Sonde geplant, die weich auf dem Mond aufsetzt und einen Roboter aussetzt. Später soll auch der Rücktransport von Mondmaterial zur Erde gelingen. Bis 2020 will China eine bemannte Mission starten. nes

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